Musik: Australiens Musikszene gegen Sexismus. 04.01.2018 - 10:00

Australiens Musikszene gegen Sexismus

Der Hashtag „#meNOmore“ steht in der australischen Musikbranche gegen sexuelle Übergriffe und Belästigungen. In einem Brief schrieben betroffene Frauen über Ihre Erfahrungen in der Musikszene und wehren sich nun dagegen.

Australische weibliche Musikerinnen zeigen mit dem Hashtag „#meNOmore“ Missstände auf. In dem unlängst erschienenen Brief, fordern Sie das Ende von sexuellen Übergriffen. Dies war nach dem Hashtag zu erwarten, nachdem dieser eine globale Debatte hervor ruf, die nun auch bis Australien durchdrang.

 

Schweden und Australien sind auf dem Vormarsch

Der Brief, der in Schweden Mitte November erschien, sorgte dafür das über 200 Frauen eine Petition unterschrieben, um endlich dem Sexismus im Musikbusiness ein Ende zu setzen. Australien folgte. Bereits innerhalb von 24 Stunden unterschrieben über 600 Frauen den offenen Brief und weitere folgten. Etliche in der Szene involvierte Managerinnen, Mitarbeiter, Labels sowie Booking Agenturen als auch bekannte Musikerinnen wie Courtney Barnett oder Isabelle Manfredie von „The Preatures“ unterstützen das vorgehen. 

Hier der neuste Track von "The Preatures"

 

Tatsachen gegen Sexismus

Viele erläuterten in dem Brief, ihre Erfahrungen und Storys um die Täter wachzurütteln und klar zu machen das dieses Verhalten nicht unentdeckt bleibt. Nun äußern sich die Frauen damit endlich etwas geschieht.

Zitat eines anonymen Unterstützers: "Working backstage for a huge international act, their tour manager looked me in the eyes and as he told the room there were only two types of women: bitches and sluts."

In der deutschen Musikbranche blieb die Debatte bisher weitgehend aus. Das heißt aber nicht, dass es diese Missstände hierzulande nicht gibt, denn es gibt zu wenige Frauen auf hohen Positionen in der deutschen Szene. Dort beginnt leider das Problem.

 

"Basti’s Fazit": Zum Glück, trauen sich immer mehr Frauen, über Misshandlungen zu sprechen und öffentlich zu machen, denn nur so können diese Straftaten aufgedeckt und so in Zukunft verhindert werden. In der Film & Musikbranche und sogar in der Politik usw. werden immer mehr Fälle bekannt. Selbst bei Fällen die Jahrzehnte her sind wird nun aufgeklärt. Nicht nur Frauen sondern auch Männer, werden Schamlos für zweifelhafte Quoten, oder Erfolge ausgenutzt. Das bedeutet leider auch das unbekannte oder neue Künstler für das „große Geld“ bzw. den Erfolg vieles tun würden. Der Trend geht aber in eine andere Richtung, z.B. outen sich immer mehr Menschen über ihre Homosexualität. In einer modernen Gesellschaft sollte dies ohne Zweifel möglich sein.

 

© Bastian Roden @ #BLDR
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 09.01.2018 - 14:25
Huhu Klaudi, ist drin im Portal

 Klaudi
 09.01.2018 - 09:33
Hi Ihr Lieben, ich hätte da auch einen Videowunsch für Basti: Seom - Erwache

 Basti
 08.01.2018 - 15:13
ist im Viedeoportal vorhanden, lieber Qupi ^^

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